Auf dem  25th International Symposium on the Autonomic Nervous System wurden auch verschiedene Arten von sportlicher Betätigung und Physiotherapie diskutiert. Eine ganz kurze und, so finde ich ich, nicht befriedigende Zusammenfassung wurde auf  der Facebookseite von Dysautonomia International veröffentlicht. Ich hoffe, dass noch genaueres dazu erscheinen wird. Hier in Übersetzung:

Alpen-Berge_995

leider hat nicht jeder einen so idyllischen See vor der Haustür

Hauptergebnis: 50% der Dysautonomie Patienten fanden Spaß an und profitierten von Aquatherapie.

Detail: 50  Patienten mit einer Erkrankung des autonomen Nervensystems, meist junge  Frauen, wurden nach ihren Erfahrungen mit Physiotherapie als Behandlungform ihrer Dysautonomie befragt.  50%  fanden Spaß an und profitierten von Aquatherapie. 67% erlebten eine Verschlechterung ihrer Symptome am Tag nach der körperlichen Betätigung. Bei 70% dauerte es mehr als 4 Wochen, bevor sie irgendeinen Nutzen aufgrund der Übungen verspürten. 58% fühlten sich besser, nachdem sie ein bis zweimal pro Woche an einem zielgerichteten Übungsprogram teilgenommen hatten.  Aquatherapie , Balanzierscheiben und ein persönlicher Trainer ermöglichten es den Betroffenen am besten am Ball zu bleiben.

Zitiervorschlag:R.E. Martinez, I.J. Butler, M.T. Numan. The role of physical therapy in dysautonomia – patient survey. Clinical Autonomic Research (2014): 24:199-243.

Irgendwie kann ich mit dieser Zusammenfassung von Ergebnissen kaum etwas anfangen. Eine wohl völlig gemischte Patientengruppe, schwammige Methode, schwammige Ergebnisse. Festzuhalten ist wohl, dass Sport ist bei Dysautonomien kein Allheilmittel ist. Bewegung und Sport im Wasser fällt Menschen mit Dysautonomie leichter als auf dem Land. Es geht nur ganz, ganz  langsam aufwärts, von Heilung wird hier nicht gesprochen sondern nur von Verbesserungen und es profitieren evtl. nicht alle. Dennoch muss die körperliche Fitness erhalten bleiben, dies geht nur durch angepasstes, aber penetrant beständiges Training.

 

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